• Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage nach den Ursachen des Völkermordes von 1994, wobei im Zentrum die Überlegung steht, ob der er das alleinige Resultat der kolonialpolitischen Konstruktion einer Ethnie war. Zuerst werden zur Einführung in die Thematik die Ereignisse im chronologischen Überblick seit der Unabhängigkeit Ruandas 1962 dargestellt. Das sich anschließende Kapitel beinhaltet dann die Untersuchung des Effektes von Feindbildern auf den Genozid. Um deren Wesen zu untersuchen, wird zunächst deren theoretische Vorbetrachtung unternommen. Im Anschluss daran erfolgt gemäß der Leitfrage die schwerpunktmäßige Analyse der kolonialpolitischen Konstruktion einer Ethnie, welche in der Konsequenz die Grundlegung von Feindbildern bedeutete. In einer Weiterführung dieser Analyse wird nachgezeichnet, wie durch die Politisierung der Ethnie im öffentlichen Diskurs ein weiterer Grundstein für die Ausprägung von ethnisch bedingten Feindbildern gesetzt wurde, bevor dann die politische Instrumentalisierung und explizite Formulierung drastischer Feindbilder genauer unter die Lupe genommen wird. Angesichts der enormen Grausamkeit der Ereignisse stellt sich zudem die Frage, welche weiteren, generalisierbaren Faktoren zum Genozid beigetragen haben. Aus diesem Grund wird an dieser Stelle eine kurze theoretische Zwischenbetrachtu...
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    1789 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: bestanden, Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (Institut für Sozialpsychologie), Veranstaltung: Ruanda-zur politischen Psychologie des Völkermordes, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit resümiert die geschichtliche Entwicklung Ruandas von der Kolonisierung durch die europäischen Mächte Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Genozid im Jahre 1994.Dabei richtet sich der Fokus der Betrachtung immer wieder auf den Genozid des Jahres 1994 in Ruanda und die damit verbundenen politischen Entwicklungen der Jahre vor 1994.
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    2739 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Politische Soziologie, Majoritäten, Minoritäten, Note: keine, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Veranstaltung: Flüchtlingslager, Hungerkrisen und Humanitäre Intervention in Afrika, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Berichterstattung der Westlichen Medien zum ruandischen Genozid von 1994.Die der Einleitung folgenden Abschnitte stellen sich wie folgt dar: Abschnitt 2 „Massenmedien und Nachrichtenproduktion" gibt einen kurzen Einblick in die Arbeitsweise Westlicher Medienkonzerne und speziell ihrer Nachrichtenredaktionen. Hieran schließt sich Abschnitt 3 „Die Vorgeschichte des Genozids und die Rolle Europas" an, in dem ein kurzer Abriss der ruandischen Geschichte bis 1994 geliefert wird. Die Abläufe während des Genozids selbst werden anhand der wichtigsten Eckdaten in Abschnitt 4 „Ruanda 1994: die wichtigsten Eckdaten" wiedergegeben. Der fünfte Abschnitt „Der ruandische Genozid als Nachrichtenthema der Westlichen Medien" gibt einen Einblick zur Westlichen Medienpräsenz in Ruanda und in die Berichterstattung über den Genozid. In einer kritischen Betrachtung, welche den sechsten Abschnitt bildet, werden die bisherigen Erkenntnisse der Arbeit auf die heutige Darstellungspraxis der Medien übertragen. Beschlossen wird die Arbeit von einem Fazit, welches die wichtigsten Ergebnisse in Stichpunkten zusammenfasst.
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    1464 РУБ.

  • Wie aus einer Tragödie Hoffnung wurde: Die berührende Geschichte einer Frau, die auf bemerkenswerte Weise den Genozid in Ruanda 1994 überlebt hat. Ein Tribut an den Mut Vieler in dieser schrecklichen Zeit, angesichts all des Bösen um sie herum.In seiner mächtigen Hand erzählt von der Treue Gottes und gewährt einen Einblick in das Geheimnis von Gottes unendlicher Liebe, die er jedem Menschen entgegenbringt.
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    1589 РУБ.

  • Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,3, Freie Universität Berlin (Institut für Publizistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Von April bis Juli 1994 wurden in einem ostafrikanischen Land von der Größe Brandenburgs circa 800.000 Menschen, zumeist mit Macheten, abgeschlachtet. Die tägliche Todesrate der geplanten und systematisch ausgeführten Massaker, die der Völkermord in Ruanda einforderte, war fünfmal höher als die der Todescamps der Nationalsozialisten (vgl. Prunier 1998: 261). (...)Sowohl den Medien, als auch den Vereinten Nationen wurde im Zusammenhang mit dem Genozid in Ruanda vorgeworfen, im Angesicht der Krise versagt zu haben. Die multiple Unfassbarkeit dieses Völkermordes - als Menschenrechtsverbrechen und kommunikative Niederlage - fordert eine kommunikationswissenschaftliche Auseinandersetzung umso mehr heraus, als dass der Forschungsstand zur deutschen Berichterstattung zum Genozid in Ruanda nicht umfangreich ausfällt. Die vorliegende Arbeit fasst die gegebenen Umstände als Chance auf, einen Beitrag zu einem wenig erforschten Gebiet zu leisten. Die Autorin bedient sich hierfür der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse.
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    3452 РУБ.

  • Der Völkermord von Ruanda im Jahr 1994 beinhaltet umfangreiche Gewalttaten, die am 6. April begannen und bis Mitte Juli desselben Jahres andauerten.Nachbarn und Bekannte, die mit ihren Opfern jahrzehntelang in Frieden zusammengelebt hatten und sozial verbunden waren, begannen, diese auf brutalste Weise abzuschlachten. Kennzeichnend für den Genozid in Ruanda ist die soziale Nähe zwischen Opfern und Tätern ebenso wie die unmittelbare körperliche Nähe im Moment des Tötens. In der vorliegenden Arbeit soll untersucht werden, inwiefern die Medien einen Einfluss auf die Geschehnisse vor und während des Völkermordes hatten. Dass dieser Einfluss vorhanden war, wird kaum angezweifelt. Die Frage ist vielmehr, wie groß er war. Diese Forschungskontroverse produziert momentan ein weites Spektrum von Vorschlägen. In Filmen, in denen der Genozid thematisiert wird, kommt den Medien und vor allem dem Radio eine sehr große Bedeutung zu. Ebenso spielt das Radio in den politischen Diskussionen um die Frage, wie solche Vorkommnisse in Zukunft verhindert werden könnten, eine zentrale Rolle.
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    4739 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Sozialwissenschaften), Veranstaltung: Deutsche Aussenpolitik, 38 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: „Der Bürgerkrieg in Ruanda war mehr als ein Stämmekonflikt zwischen Angehörigen verschiedener Volksgruppen, mehr als nur ein Konflikt zwischen Hutu und Tutsi. Er war vor allem ein politischer Konflikt, dessen Ursachen in der Kolonialisierung Ruandas durch deutsche und belgische Siedler am Ende des 19.Jh. wurzelten." (Stroh, 2002: 14) Der Aufbau einer neuen Gesellschaft von Ruandern ist nach dem Genozid von 1994 nur über die Versöhnung zwischen den Tätern und den Opfern möglich. Die Voraussetzung dafür bildet die Überwindung des kolonialen Erbes - die Existenz verschiedener Ethnien - was lediglich die Ideologie zum Völkermord geliefert hat. Nach einem Abriss zum Genozid von 1994 und einem Kapitel über die Entstehung und Festschreibung der ethnischen Kategorien, sollen deshalb die Maßnahmen vorgestellt und kurz bewertet werden, die von den verschiedenen politischen Akteuren bereits unternommen wurden, um eine Versöhnung in Ruanda einzuleiten. Der Fokus wird dabei auf den juristischen und nationalpolitischen Bemühungen bzw. Grundsätzen liegen. Dieser Herangehensweise an das Thema liegt der Gedanke zugrunde, dass Gerechtigkeit die Grundvoraussetzung für eine Versöhnung nach einem solch erschütternden,...
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    1789 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg, Veranstaltung: Kulturgeschichte des Wissens, Sprache: Deutsch, Abstract: Zehn Jahre nach dem Völkermord in Ruanda kam im Jahr 2004 eine Vielzahl an Filmen auf, die sich mit dem ruandischen Genozid auseinandersetzten. Darunter der 2005 erstmalig in Deutschland erschienene Film "Hotel Ruanda" des Iren Terry George, der auf der wahren Geschichte des überlebenden Hotelmanagers Paul Rusesabagina fußt. Der Film konzentriert sich vor dem Hintergrund des Genozids insbesondere auf das individuelle Schicksal von Paul und seiner Familie. Dieser Ansatz lässt die erinnerungskulturwissenschaftliche Forschungsfrage aufkommen, inwieweit die im Film dargestellte individuelle Perspektive des Hotelmanagers Paul Rusesabagina es vermag, eine kulturelle Erinnerung an den ruandischen Genozid zu konstruieren. Neben der formulierten Frage soll zudem geklärt werden, inwieweit es sich bei "Hotel Ruanda" um einen Erinnerungsfilm handelt. Als methodische Grundlage dient das von Astrid Erll und Stephanie Wodianka herausgegebene Sammelwerk "Film und kulturelle Erinnerung. Plurimediale Konstellationen", in welchem die Autoren betonen, dass es sich bei einem Erinnerungsfilm um ein "gesellschaftlich und plurimedial ausgehandeltes Phänomen" handelt, das zwar als Beitrag zur Erinnerungskultur aspiriert werden kann, jedoch erst in der Rezension zu e...
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    1952 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2,3, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Bürgerkriegsseminar, 22 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das ostafrikanische Land Ruanda erlangte in den 1990er Jahren durch den Genozid zu trauriger Berühmtheit in der Welt. In dem Land, welches flächenmäßig vergleichbar mit dem Bundesland Brandenburg ist, kamen damals schätzungsweise 500.000 bis 1.000.000 Menschen ums Leben. Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt indes nicht auf diesem dramatischen Ereignis, sondern betrachtet den Zeitraum der 1980er Jahre. Auf der Grundlage zweier Ansätze soll für diesen Zeitraum das Bürgerkriegsrisiko in Ruanda analysiert werden. Dementsprechend orientiert sich die Arbeit an der Frage, in wie weit das Bürgerkriegsrisiko in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre in Ruanda vorhanden war? Aus dieser Frage wurde folgende Hypothese abgleitet:In der zweiten Hälfte der 80er Jahre existierte in Ruanda sowohl in ökonomischer, als auch in politischer Hinsicht ein erhöhtes Bürgerkriegsrisiko. Bevor das weitere Vorgehen dargestellt wird, sollen noch einige Anmerkungen gemacht werden. A) Bei der Bemessung des Risikos handelt es sich lediglich um eine Wahrscheinlichkeitsanalyse. Mit anderen Worten, es kommt zur Überprüfung von Faktoren, die im Verdacht stehen einen Bürgerkrieg zu begünstigen. Allein ein hohes Risiko muss ...
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    1527 РУБ.

  • Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Geschichts-und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Völkermord in Ruanda von 1994, welcher dem Ruandaexperten Gérard Prunier zufolge mehr als 800.000 Menschen das Leben gekostet hat, ist Nicolas Sarkozy der erste französische Präsident, der Ruanda wieder einen offiziellen Besuch abstattet. Im Zuge dessen gesteht er erstmals „schwere Einschätzungsfehler" sowie „politische Fehler" Frankreichs ein. Kurz nach dem Aufenthalt Sarkozys in der ruandischen Hauptstadt Kigali berichtet die französische Zeitung Le Monde, die Witwe des ehemaligen ruandischen Präsidenten Juvénal Habyarimana sei in Paris vorläufig festgenommen worden. Sie wird verdächtigt, den Völkermord mit koordiniert und geplant zu haben. Agathe Habyarimana soll sich jedoch schon seit dem 9. April 1994 in der französischen Hauptstadt aufgehalten haben. Als nicht eindeutig erklärbar erweist sich Frankreichs Interesse und (militärisches) Engagement in Ruanda. Denn Ruanda verfügt, im Gegensatz zur benachbarten Demokratischen Republik Kongo, über keine bedeutenden Ressourcen.Aus diesem Grund soll der Frage nachgegangen werden, welche Bedeutung Ruanda für Frankreich hat und warum Paris das Regime des ehemaligen Präsidenten Habyarimana aktiv unterstützte. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob es...
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    3039 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,7, Universität Trier, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit setzt mit der Frage auseinander, ob und in wie weit UNAMIR I/UNAMIR II zur Prävention und Eindämmung des Völkermordes in Ruanda beitrugen. Mit dem Tod des damaligen ruandischen Präsidenten und Angehörigen der Hutu Juvénal Ha-byarimana am 6. April 1994 begann der Genozid in Ruanda, welcher bis Mitte Juli des selben Jahres andauerte und mehr als eine halbe Millionen Opfer forderte. Hierbei ermordeten vor allem Angehörige des ruandischen Militärs sowie Milizen, welche beide der Gruppe der Hutu Ruandas zuzuordnen waren, einen Großteil der ruandischen Tutsi. Der Völkermord endete jedoch mit einem Sieg der Truppen der „Ruandisch Patriotischen Front (RPF)", welche sich überwiegend aus zuvor ins Ausland geflohenen Tutsi zusammensetzte, zumal diese sukzessiv die Hutu-Kämpfer zurückschlagen konnten. Bereits Monate und auch Jahre zuvor gab es Indikatoren, wie bspw. die Errichtung von Waffenlagern oder die von einigen Medien betriebene Anti-Tutsi Propaganda, die das Aufkom-men des Genozids ankündigten. Gemäß der seit 1951 gültigen UN-Völkermordkonvention hätte die internationale Staatengemeinschaft, vor allem die Vertragsparteien dieses Übereinkommens, bereits im Vorfeld adäquate Gegenmaßnahmen ergreifen müssen, da aufgrund der getöteten und verletzten Tutsi sowie der massiven Vorbereitungen des Genozids ein Verstoß g...
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    2202 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 1,7, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit bietet einen Überblick über die (Entwicklungs-)zusammenarbeit von Deutschland und Ruanda.Ruanda ist heutzutage vermutlich eins der bekannteren Länder Afrikas. In den zentralen Blickpunkt der Weltöffentlichkeit trat es 1994 beim Völkermord der Hutu an den Tutsi. Im Vergleich zu seinen meisten Nachbarländern bildet es einen flächenmäßig sehr kleinen Staat, der jedoch dicht bevölkert ist. In den letzten zwanzig Jahren wird die Entwicklung in der Presse häufig als beispielhaft dargestellt. Auch ist es zu einem begehrten Partner für die Entwicklungshilfe geworden. Im Verlauf dieser Hausarbeit soll die Entwicklungshilfe Deutschlands in Ruanda und die Entwicklung Ruandas gezeigt werden. Dabei soll mit einem geschichtlichen Abriss bis zum Völkermord begonnen werden. Daraufhin wird die Entwicklungszusammenarbeit Deutschlands mit Ruanda darstellt. Im drauffolgenden Teil soll die Entwicklung Ruandas, sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich, seit 1994 erläutert werden. Abschließend wird ein Fazit, auch in Bezug auf die Wirksamkeit der Deutschen Entwicklungshilfe, gezogen. Die Annahme dabei ist, dass sich eine positive Entwicklung auf die Entwicklungshilfe zurückführen lässt, da diese unmittelbar den Fortschritt fördert.Um hier einen detailreiche Darstellung zu erreichen, wir...
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    2214 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Universität Duisburg-Essen (Vergleichenden Politikwissenschaft), Veranstaltung: Politische Systeme im Vergleich - Aufarbeitung von Unrechtsregimen, Sprache: Deutsch, Abstract: Inwieweit unterstützte eine Wahrheits- und Versöhnungskommission die Demokratisierung nach einem Unrechtsregime in Ruanda und Südafrika? Die vorliegende Arbeit untersucht in einem Paarvergleich die unterschiedlichen Aufarbeitungsformen von Unrechtsregimen in den beiden Ländern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Betrachtung der Wahrheitskommissionen und deren Wirkung.Es wird untersucht, wie genau diese Kommissionen funktionierten und welche anderen Ziele sie verfolgt haben, außer zu einer Aufklärung und Demokratisierung beizutragen. Dies wird anhand von zwei Beispielländern erörtern: Zum einen Südafrika, in dem das sogenannte Apartheidsregime stattgefunden hat, zum anderen Ruanda, wo ein großer Genozid stattgefunden hat. Beide Länder haben sich dafür entschieden, die Verbrechen und das Unrechtsregime aufzuarbeiten. Und beide haben in der Phase der Aufklärung eine Wahrheits- und Versöhnungskommission errichtet. Somit gibt es zwei Gemeinsamkeiten: Ein Unrechtsregime und eine Aufarbeitung mit Hilfe einer Kommission. Nun ist es aber von Interesse, worin sich diese Kommissionen unterscheiden, was besonders an ihnen war und wie erfolgreich sie waren. Der Zeitraum, in dem sich diese Arbeit b...
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    1889 РУБ.

  • Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1.0, Universität Trier (Neuere deutsche Literaturwissenschaft), 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In seinem Roman „Kain und Abel in Afrika" (veröffentlicht 2001) setzt Hans Christoph Buch sich mit dem Genozid auseinander, der Mitte der 1990er Jahre in Ruanda stattgefunden hat, sowie mit der komplexen politischen Situation in Zaire, das nach einem Putsch im Jahre 1997 wieder die Bezeichnung „Demokratische Republik Kongo" trägt. Dabei greift Buch auf Erfahrungen zurück, die er während dreier Aufenthalte in Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo in den Jahren 1995, 1996 und 1997 gesammelt hat. Die gegenwartsbezogene Thematik wird in komplexer Weise verknüpft mit der kolonialen Vorgeschichte, der mit der fingierten Ich-Erzählung Richard Kandts ein eigener Erzählstrang gewidmet ist, für den Kandts tatsächlicher Reisebericht „Caput Nili. Eine empfindsame Reise zu den Quellen des Nils" (1897-1902) die wichtigste Quelle darstellt.Im Zentrum des Romans stehen Formen kultureller und sexueller Gewalt, die zugleich den Ausgangspunkt bilden für weiter reichende Reflexionen der beiden Erzähler. Es zeigt sich im Laufe der Romanhandlung, dass die Erfahrung von Brutalität zugleich den Hintergrund darstellt für eine Auseinandersetzung mit dem Sterben und dem Tod der eigenen Eltern, sodass neben der Überschneidung der Kategorien Kultur und Gesch...
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    4627 РУБ.

  • Magisterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Presseberichterstattung zum Völkermord, der von April bis Juli 1994 im zentralafrikanischen Staat Ruanda stattgefunden hat. Hierzu wurde ein Korpus aus Zeitungsartikeln bestimmt, das nach verschiedenen Kriterien untersucht wird. Dies geschieht in Form einer Diskursanalyse nach dem Modell der so genannten Düsseldorfer Schule. Die zentrale Frage, die dabei beantwortet werden soll, lautet: Welches Afrika-Bild zeigt sich in der Berichterstattung deutscher Tageszeitungen zum Völkermord in Ruanda?
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    4739 РУБ.

  • Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,0, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit soll untersucht werden, inwiefern die Medien einen Einfluss auf die Geschehnisse vor und während des Völkermordes hatten. Dass dieser Einfluss vorhanden war, wird kaum angezweifelt. Die Frage ist vielmehr, wie groß er war. Diese Forschungskontroverse ist momentan in vollem Gange und produziert ein weites Spektrum von Vorschlägen. Vor allem zwei Meinungen über die Rolle des Radios und die Mechanismen seiner Wirkung stehen sich in der Forschungskontroverse gegenüber. Die erste beinhaltet die Annahme, dass durch die Radiosendungen direkt Ideen in die Köpfe der Hörer implantiert wurden, so dass dadurch die Ausübung der Gewalt bedingt und legitimiert wurde . Aus einer Studie von Christine Kellow und H. Leslie Steeves folgerten diese, dass das Radio ein Bewusstsein von Hass und Angst in das Volk indoktrinierte, das vorher in der Lebenswelt der Ruander nicht vorhanden war . Ein Faktor, der als maßgeblich für das Ausmaß des Völkermordes angesehen wird. Diese Annahme wird zum momentanen Zeitpunkt von der Mehrheit der Wissenschaftler geteilt und taucht in den meisten Veröffentlichungen zu diesem Thema auf.Die andere Annahme geht davon aus, dass das Radio die Stimme der Regierung bzw. einer hohen Autorität darstellte. Wenn der Befehl an das ruandische Volk erging, zu töten, gehorchte es. Diese Meinun...
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    3577 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Institut für Politische Wissenschaft), Veranstaltung: OS 'Konfliktregelung in der internationalen Politik - ausgewählte Fallanalysen zum Staatszerfall und Intervention', 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Region der Großen Seen tritt in den Medien immer wieder als Schauplatz gewaltsamer Konflikte in das Bewusstsein der Weltbevölkerung. Vor allem der Genozid 1994 an der Tutsibevölkerung in Ruanda hat die internationale Aufmerksamkeit erregt und viele Organisationen und Bürger sowie die internationale Gemeinschaft aufgeschreckt. Auch Burundi war und ist bis heute ein Konfliktherd zwischen Hutu- und Tutsibevölkerung. Die Demokratische Republik Kongo bildet keine Ausnahme, denn diese kommt allein auf eine Bilanz von acht gewaltsamen Konflikten seit der Unabhängigkeit im Jahre 1960. Eine Häufung der Konflikte in der Region der Großen Seen ist erst in den 90er Jahren zu verzeichnen, davor herrschte eine relative Stabilität, welche als direkte Folge des Kalten Krieges gewertet werden kann. Ursachen für die lang andauernde Krisensituation mit wechselnder Konfliktintensität sind, zum einen der Staatszerfall unter Mobutu bis hin zum Staatskollaps und ein bis heute noch schwelender Konflikt. Hat es einen schleichenden Übergang von einem failed state zu einem „neuen" Krieg gegeben? Ist der Krieg al...
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    2114 РУБ.

  • Der enge Zusammenhang zwischen Trauma und körperlichem Schmerz erscheint evident. Schon etymologisch wird dieser in der ursprünglichen medizinisch tradierten Bedeutung von Trauma als Wunde markiert. Umso verwunderlicher mutet es an, dass der körperliche Schmerz als eigenständiges Phänomen des Traumas bisher wenig Beachtung gefunden hat. Die Beiträger dieser Publikation beschäftigen sich interdisziplinär mit dem Zusammenhang zwischen Trauma und Schmerz aus der Perspektive des Schmerzes und setzen sich mit der individuellen und kulturellen Dimension von Trauma und Schmerz aus den unterschiedlichen Perspektiven der Psychoanalyse, der Philosophie und der Sozialwissenschaften auseinander.Aus dem Inhalt:Trauma, Schmerz und Folter - Christliche Bildlichkeit des Schmerzes - Schmerz und Schmerzschicksal - The body in pain. Trauma, Schmerz und aktueller Krieg - Genozid und seelischer Schmerz. Psychoanalytische Überlegungen zum Völkermord in Ruanda.
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    3277 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,7, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Identität, Ethnizität und Konflikt, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ruanda, ein Land in Ostafrika gerade mal so groß wie das Bundesland Hessen, scheint bis in die frühen 1990er eine nur marginalisierte Rolle in der Welt gespielt zu haben. Am 6. April 1994 fällt der Startschuss für den effizientesten Völkermord, so sagt man, seit dem Zweiten Weltkrieg. 500.000 bis 1.000.000 Menschen werden in nur 100 Tagen getötet - die Internationale Gemeinschaft versagt. Eine anschließende Aufarbeitung ist auf verschiedenen Ebenen angesiedelt: in Politik, Medien, Wissenschaft etc. Doch noch immer, und auf all diesen Ebenen, stößt man nach wie vor, zumindest in der westlichen Gesellschaft, auf den Mythos zweier primordialer Ethnien, deren Feindschaft sich bis zum Völkermord aufgebaut hatte. Teilweise drängt sich dem Verfasser dieser Arbeit der Eindruck auf, dass sich die Wissensproduktion rund um den ethnischen Konflikt in Ruanda an Hesses ‛Feuilletonistischer Epoche' anlehnt. Dort „bilden [die Feuilletons] die Hauptnahrung der bildungsbedürftigen Leser, berichten oder vielmehr ‛plaudern' über tausenderlei Gegenstände des Wissens [...] und die Beibringung, Sichtung und Formulierung all dieser Mitteilungen trug durchaus den Stempel der rasch und verantwort...
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    1777 РУБ.

  • Книга "Der Mensch in Zahlen. Eine Datensammlung in Tabellen mit über 20000 Einzelwerten".
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    5389 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: 5,5, Universität Luzern, Veranstaltung: Staatszerfall und Bürgerkrieg, Sprache: Deutsch, Abstract: Innerhalb von drei Monaten, zwischen dem 6. April und dem 19. Juli 1994, töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit einen grossen Teil der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit. Ebenfal s getötet wurden moderate Hutu, welche die Beteiligung am Völkermord verweigerten, oder auch nur sich nicht aktiv daran beteiligten. Die Anzahl der Opfer wird in der Literatur mit verschiedenen Zahlen dotiert (Bart 2006:112). Man kann aber davon ausgehen, dass bis zur einer Mil ion Menschen ermordet wurden (Straus 2008:526). Mehr als ein Drittel der Opfer wurden mit Macheten zerhackt (Bart 2006:112). Weder Alte, Frauen, Kinder noch Säuglinge wurden verschont (Scherrer 1997:7). Die Täter kamen aus al en Reihen der Hutu Bevölkerung: Beteiligt waren die Ruandische Armee, die Präsidentengarde, die Gendarmerie, zahlreiche Beamte aus der Verwaltung und ein grosser Teil der Hutu Zivilbevölkerung. (Straus 2008:527).
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    1577 РУБ.

  • Mit den Erfahrungen eines Entwicklungshelfers aus Deutschland und akademischen Lehrers an der Universität von Ruanda werden Hürden analysiert, die ein kleines Entwicklungsland wie Ruanda im Aufbauprozess überwinden muss. Das koloniale Erbe, die Aufarbeitung des Genozidgeschehens, schulische und universitäre Ausbildung, der Aufbau einer funktionierenden Gesundheitsversorgung verlangen Improvisation, die Respekt auslöst. Die ersten Erfolge dieses kleinen Landes verdienen Empathie und Sympathie.
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    1514 РУБ.

  • Книга "Flexibilität und Legitimität in der ILO. Ursachen der Akzeptanz von Kernarbeitsnormen".
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    9114 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Massaker oder die Vernichtung größerer Menschengruppen als Genozid zu bezeichnen, hat nach der Entwicklung des Genozidbegriffs teilweise fast trendartige Ausmaße angenommen und besitzt doch oft nicht die ausreichende Berechtigung. In der vorliegenden Arbeit soll deshalb analysiert werden, ob das Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich 1915 als Genozid eingestuft werden kann oder nicht. Zu diesem Zweck wird es anfangs um den Genozidbegriff selbst, seine Entwicklung innerhalb der Singularitätsdebatte und verschiedene diesbezügliche Theorien, sowie die UNGC und deren Problematik gehen. Nach einer Darstellung der Begriffsdebatte um den Genozidbegriff wird anhand der Thesen von Rudolph J. Rummel, Boris Barth und Helen Fein ein Analyseraster festgesetzt, welches im zweiten Teil der Arbeit auf besagte Vorfälle im Osmanischen Reich angewandt wird. Nach dieser Diskussion, ob tatsächlich von einem Genozid an den Armeniern gesprochen werden kann, soll abschließend die Bedeutung des Genozidbegriffs in Gegenwart und Zukunft aufgezeigt werden. Bereits 1933 warf der polnische Jurist Raphael Lemkin auf der fünften internationalen Konferenz zur Vereinheitlichung des Kriminalrechts unter der Schirmherrschaft des Völkerbundes die Frage auf, „ob die Souveränität eines Staates n...
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    2002 РУБ.

  • Книга "Der strategische Einfluss von Informationen in Vertrauensgütermärkten. Eine spieltheoretische Analyse".
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    9214 РУБ.

  • Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - 1848, Kaiserreich, Imperialismus, Note: 1,3, Ruhr-Universität Bochum, Sprache: Deutsch, Abstract: Vorliegende Bachelorarbeit untersucht, inwieweit der Genozidbegriff auf die Ereignisse in Deutsch-Südwestafrika angewendet und davon ausgehend von einer Kontinuität zwischen der deutschen Kolonie und dem Nationalsozialismus gesprochen werden kann. Trotz kurzer Kolonialzeit des Deutschen Kaiserreiches birgt der Zeitraum von weniger als 30 Jahren ein dunkles Kapitel: Deutsch-Südwestafrika. Als eine der ersten Kolonien des Deutschen Kaiserreiches sollte sie einen Krieg hervorbringen, welcher bisher Anlass für zahlreiche Debatten in der Forschung um die Begriffe Genozid und Völkermord, aber auch um die These der Kontinuität kolonialer und nationalsozialistischer (Massen-)Gewalt war und auch heutzutage immer wieder neues Interesse an deutscher Kolonialgeschichte weckt, nicht nur innerhalb der deutschen Forschungsreihen.Als Einstieg in die Thematik wird ein historischer Überblick über die Zeit Südwestafrikas als deutsches Schutzgebiet gegeben, um wichtige Ereignisse für den Weg in den Herero- und Namaaufstand herauszustellen, welche grundlegend für eine Argumentation, sowohl im Bezug auf die Anwendung des Genozidbegriffs als auch auf die Kontinuitätsthese, sind. Der zweite Gliederungspunkt wird zunächst auf die Bedeutung des Begriffs „Genozid" im Kontext der Kolonialgeschichte in Deutsch-Südwestafrika...
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    3139 РУБ.

  • Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Geschichte - Amerika, Note: 1,7, FernUniversität Hagen (Historisches Institut), Veranstaltung: Kulturelle Räume und Grenzen, Sprache: Deutsch, Abstract: In der vorliegenden Hausarbeit geht es um die Folgen des Überschreitens einer kulturellen Grenze, als sich die ersten englischen Siedler zu Beginn des 17. Jahrhunderts an der Ostküste Nordamerikas niederlassen. Dieses neue Land scheint ihnen „jungfräulich" und „ungenutzt", obwohl dies natürlich keinesfalls zutrifft. Die Perspektive der Europäer zu dieser Zeit ist eine ethnozentrierte, die die „Indianer" in den meisten Fällen als unzivilisierte „Wilde" wahrnimmt und ihnen durch diese Haltung generell dieselben Rechte wie den „Weißen" (insbesondere beim Landbesitz) abspricht. Ein Großteil der neuen Siedler gehört religiösen Sekten an: Die Puritaner sind dabei die bekannteste Gruppe, die ihre vermeintliche Überlegenheit über die ansässigen „Heiden" u.a. theologisch begründet. Bevor ich die zentrale Frage der Rolle der Religion am Beispiel des Puritanismus beim beginnenden Genozid an den Ureinwohnern Nordamerikas im 17. Jahrhundert behandele, werde ich als Erstes den umstrittenen Begriff „Genozid" definieren und klarstellen, in welcher Weise ich ihn in dieser Arbeit benutze. Im Kapitel 3 gebe ich zunächst einen Überblick über die historische Entwicklung des Puritanismus in England, um dann auf die Inhalte dieser Religion sowie ihre Auswirkungen auf die Glä...
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    1889 РУБ.

  • Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 2, Technische Universität München (Lehrstuhl für Politikwissenschaften), Veranstaltung: Staatsexamen Lehramt, Fach Sozialkunde , 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als im Jahr 1994 in der ostafrikanischen Republik Ruanda zwischen einer halben und einer Million Tutsi und gemäßigte Hutu ermordet wurden, war dies wohl eines der brutalsten und schrecklichsten Verbrechen, an die sich die Menschheit erinnert. Trotz der Anwesenheit von UN-Friedenstruppen, die unter Führung von General Romeo Dallaire sowohl als Augenzeugen als auch als Berichterstatter für die Staatengemeinschaft dienten, blieb eine Hilfe durch die Vereinten Nationen aus. Die Welt wurde Zeuge von Massenermordungen, die nicht einmal vor unbewaffneten Zivilisten, Frauen und Kindern Halt machten. Mit Macheten bewaffnete Bürger gingen auf Nachbarn und Kollegen los, angetrieben von rassistischen, extremistischen Machthabern, unterstützt durch die Massenmedien. Erst durch eine selbst gegründete, aus Exil-Ruandern bestehende Rebellenarmee konnten die Täter nach ihrer hunderttägigen Gewaltherrschaft aus dem Land vertrieben werden. Die Frage, weshalbdie Weltöffentlichkeit nicht, oder erst zu spät eingegriffen hat, ist immer noch nicht ausreichend beantwortet. Vielerorts wird mit Unwissenheit oder Fehleinschätzung argumentiert. Wie die Gesellschaft in Deutschland die Ges...
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  • Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Völkerrecht und Menschenrechte, Note: 2,0, Universität Hamburg, 41 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kein anderes Feld spiegelt die Fähigkeiten und die Unfähigkeiten der Vereinten Nationen in dramatischerer Weise wieder als das Menschenrechtsfeld. Ruanda hat gezeigt, dass ohne das Einwirken der Vereinten Nationen ein Genozid und andere grausame Menschenrechtsverbrechen Realität werden. Es gibt jedoch auch Länderbeispiele, bei denen trotz der VN-Maßnahmen gegenüber einem menschenrechtsverletzenden Staat die Menschenrechtslage unverändert blieb oder sich sogar verschlechterte: Im Irak herrscht trotz der VN-Programme und den VN-Sanktionen nach wie vor eine brisante Menschenrechtslage. In Nepal ist die Menschenrechtslage trotz der VN-Maßnahmen äußerst schlecht. Andere Staaten wie Südafrika und Uruguay belegen, dass eine Verbesserung der Menschenrechtslage durch eine Einmischung der VN wahrscheinlicher wird.Die Vereinten Nationen haben in den Jahren, in denen eine perfide Menschenrechtslage in Verletzerstaaten herrschte, ihre Menschenrechtsinstrumente vielfältig eingesetzt. Dazu gehörte vor Allem, politischen und rechtlichen Druck auf die menschenrechtsverletzenden Regierungen auszuüben.Warum aber setzen die Vereinten Nationen in einigen Staaten Sanktionen und stärkere Druckinstrumente ein, in anderen Staaten bei ähnlich schlechter Menschenrechtslage aber nur Diplomat...
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  • Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Entwicklungspolitik, Note: 2,0, Technische Universität Darmstadt (Institut für Politikwissenschaft), Veranstaltung: Seminar zu Good Governance und Demokratieförderung, Sprache: Deutsch, Abstract: Welche Substanz hat das entwicklungspolitische Paradigma namens Good Governance? Wie lassen sich normativ geprägte Analysekonzepte, wie etwa die Theorie aus „Why Nations Fail" mit Entwicklungsmodellen von Ländern wie China, Singapur oder auch Ruanda in Einklang bringen? Was nutzt eigentlich die handlungsleitende Orientierung von entwicklungspolitischen Akteuren gemäß den Good Governance-Prinzipien in der realen Verbesserung der Lebensverhältnisse vieler Millionen Menschen auf der Welt? Diese Fragen bilden den Kontext für das Thema dieser Hausarbeit; nämlich der kritischen Betrachtung der Theorie aus Why Nations Fail von den beiden Wissenschaftlern Daron Acemoglu und James Robinson und der Good Governance-Konzeption, mittels einer Fallstudie über das ostafrikanische Land Ruanda. Die Fragestellung lautet daher wie folgt: Warum trägt die Analyse Ruandas mittels der Theorie aus Why Nations Fail der kritischen Betrachtung des Good-Governance Leitbildes bei? Um diese Ausgangsfrage zu bearbeiten wird eine These aufgestellt, die im Verlaufe dieser Arbeit behandelt wird: Das Fallbeispiel Ruanda verdeutlicht, dass die autoritäre Rolle des Staates eine ambivalente und durchaus konstruktive Funktion in d...
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  • Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Russland, Länder der ehemal. Sowjetunion, Note: 1,0, Universität Rostock, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Faktoren politische und besonders ökonomische Macht werden in der gesamten Arbeit die Hauptindikatoren der Leitfrage sein, ob Russlands Gasreserven der Garant der Dominanz im postsowjetischen Raum sind. Zu deren Evaluation soll analysiert werden, in welchem Ausmaß Russland über das Potenzial verfügt, sein Erdgas als politisches und/oder ökonomisches Machtmittel einzusetzen. Dazu wird im zweiten Punkt zunächst der generelle außenpolitische Rahmen Russlands abgesteckt. Eine konzise Analyse der außenpolitischen Leitlinien soll in diesem Zusammenhang aufzeigen, dass die Strategie der russischen Führung darauf abzielt, die Energieressourcen als einen bedeutenden Faktor für die internationale Machtposition einzusetzen. Des Weiteren wird aufgezeigt, dass eine Diskrepanz zwischen dem russischen Großmachtanspruch und den tatsächlichen Machtfaktoren besteht. Russlands Machtanspruch kann sich aus diesem Grund weniger auf eine Weltmachtstellung als vielmehr auf die Wiedererlangung der Macht im postsowjetischen Raum fokussieren. Der nächste Hauptpunkt thematisiert dann jenen Raum näher, indem die wichtigsten Versuche der Einflussnahme seitens Russlands in dieser Region unter die Lupe genommen werden. Weil die Leitfrage der Arbeit die Gasreserven in den Blick nimmt, werden folglich die Konflikte R...
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